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Gebäude naturfrei machen: Schutz bei Renovierung und Dämmung

Bei der Renovierung, energetischen Sanierung, dem Abriss und der Dämmung von Gebäuden wird dem Schutz von Vögeln, Fledermäusen und anderen geschützten Tieren zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Tiere können sich beispielsweise unter Dachziegeln, in Hohlräumen oder in anderen Öffnungen eines Gebäudes aufhalten.

Vor Beginn der Arbeiten ist es daher wichtig, die mögliche Anwesenheit geschützter Tierarten zu berücksichtigen. Das Naturfreimachen eines Gebäudes kann dabei Teil der Maßnahmen sein, um zu verhindern, dass Tiere während der Arbeiten gestört, verletzt oder getötet werden.

Was bedeutet „naturfrei machen“?

Ein Gebäude naturfrei zu machen bedeutet, dass es vorübergehend für geschützte Tiere unzugänglich gemacht wird, damit die geplanten Arbeiten sicher durchgeführt werden können. Dabei ist es wichtig, dass sich noch im Gebäude befindliche Tiere dieses verlassen können, anschließend aber nicht wieder hineingelangen.

Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt vom Gebäude, den geplanten Arbeiten und den dort vorkommenden Tierarten ab. Deshalb wird vor Beginn der Arbeiten zunächst untersucht, welche Tiere das Gebäude nutzen und wo sich ihre Aufenthaltsorte und Einflugöffnungen befinden.

Wann ist es erforderlich, ein Gebäude naturfrei zu machen?

Das Naturfreimachen kann bei verschiedenen Arbeiten an Gebäuden erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • nachträgliche Dämmung von Hohlräumen;
  • Dach- und Fassadenrenovierungen;
  • Arbeiten an Dachrändern und Dachrinnen;
  • der Austausch von Dacheindeckungen;
  • Anpassungen an Fassaden und Fensterrahmen;
  • weitere Arbeiten, bei denen Aufenthaltsorte oder Einflugöffnungen betroffen sein können.

Für geschützte Tierarten gelten gesetzliche Vorgaben. Welche Maßnahmen genau erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Situation und den geltenden Vorschriften ab. Lassen Sie daher vor Beginn der Arbeiten von einem Fachkundigen prüfen, welche Vorgehensweise für das jeweilige Projekt geeignet ist.

Wie wird ein Gebäude naturfrei gemacht?

Beim Naturfreimachen werden Öffnungen und mögliche Zugänge vorübergehend abgeschirmt. Ziel ist, dass Tiere, die sich noch im Gebäude befinden, dieses verlassen können, anschließend aber nicht wieder hineingelangen. Hierfür können auch Abwehrbürsten aus biobasiertem Material eingesetzt werden.

Bei einem Hohlraum können Fledermäuse beispielsweise durch kleine Öffnungen in das Gebäude hinein- und wieder herausfliegen. Werden diese Öffnungen fachgerecht abgeschirmt, können die Tiere das Gebäude verlassen und das Gebäude anschließend auf die geplanten Arbeiten vorbereitet werden.

Naturfreies Bauen mit Abwehrbürsten

Für die vorübergehende Abschirmung von Öffnungen können Abwehrbürsten eingesetzt werden. Sie verschließen beispielsweise Öffnungen unter Dachziegeln, an Dachrinnen, in Fassaden und Hohlräumen. Die Bürsten lassen sich einfach anbringen und später wieder entfernen und eignen sich daher gut für Renovierungs- und Dämmprojekte.

Bei Jobo haben wir verschiedene Bürsten für diese Anwendungen entwickelt, darunter Vogelabwehrbürsten, Fledermausabwehr und Hohlraumbürsten. Sie bestehen aus recyceltem Kunststoff und eignen sich für verschiedene Anwendungen im Bauwesen.

Für welche Tiere werden Abwehrbürsten eingesetzt?

Abwehrbürsten können für verschiedene Formen des Naturschutzes und der Tierabwehr eingesetzt werden. Bei Renovierungs- und Bauarbeiten geht es unter anderem um Vögel und Fledermäuse. Je nach Tierart, Öffnung und Einsatzort sind unterschiedliche Ausführungen möglich.

Wichtig ist dabei, eine Bürste nicht einfach als allgemeine Lösung einzusetzen. Größe, Platzierung und Ausführung sollten immer auf die ökologische Beratung und die jeweiligen Arbeiten am Gebäude abgestimmt sein.

Vorübergehender Tierschutz bei Bau- und Renovierungsprojekten

Bei Bau- und Renovierungsprojekten ist es wichtig, dass Schutzmaßnahmen praktisch umsetzbar sind und sich in den Projektablauf integrieren lassen. Gleichzeitig muss die vorhandene Natur berücksichtigt werden.

Unsere Abwehrbürsten wurden mit Blick auf diese Anforderungen entwickelt. Sie lassen sich einfach anbringen und können nach Abschluss der Arbeiten wieder entfernt werden. Dadurch können sie während eines Projekts als vorübergehende Maßnahme eingesetzt werden.

Bürsten nach Maß

Unsere Standard-Vogelabwehrbürsten sind in verschiedenen Durchmessern erhältlich. Da nicht jedes Gebäude und jede Öffnung gleich ist, fertigen wir bei Jobo auch Abwehrbürsten nach Maß. Durchmesser, Länge und Ausführung können dabei an die jeweilige Anwendung angepasst werden.

Die passende Lösung für jedes Projekt

Das Naturfreimachen erfordert eine sorgfältige Vorgehensweise, die zum Gebäude, den geplanten Arbeiten und den vorhandenen Tierarten passt. Mit den richtigen Abwehrbürsten können Öffnungen vorübergehend verschlossen und Gebäude auf die geplanten Arbeiten vorbereitet werden.

Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der passenden Bürste für Ihr Projekt. Ob Renovierung, Dämmung oder andere Arbeiten an einem Gebäude: Auf Grundlage der Anwendung, Abmessungen und gewünschten Ausführung finden wir gemeinsam eine passende Lösung.

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